Symbol der Klostergemeinschaft von Camaldoli - Italien
--->zur Homepage


Kamaldulenserkongregation des Benediktinerordens
Klostergemeinschaft von Camaldoli

Einsiedelei Camaldoli - Arezzo
Kloster Camaldoli - Arezzo
Kloster San Gregorio al Celio - Rom







eremo@camaldoli.it
monastero@camaldoli.it
sangregorio@camaldoli.it
ego vobis, vos mihi
italiano    english    français    deutsch    portugues

  Das monastische Angebot
Monastische Liturgie
  Der Alltag der Mönche
Camaldoli heute
  Die Geschichte von Camaldoli
San Gregorio al Celio
  Einsiedeleien und Klöster
Kontakt




Das Stundengebet -
ein unproduktiver Ritus


Monastische Liturgie




Mehr…



Die Mönche versammeln sich stehend vor dem Chorgebet
Die 'Statio'
vor dem Stundengebet
Die Gebetsglocke läutet

Für die Klostergemeinschaften der Kamaldulenser, die dem Orden des Hl. Benedikts angehören, läutet viermal am Tag die Glocke zum gemeinsamen Gebet, das in der Regel des hl. Benedikts auch "opus divinum - Gottesdienst" genannt wird ("Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden." Benediktsregel 43,3). Seit der liturgischen Reform des II. Vatikanischen Konzils wird dieser Dienst "Tagzeitenliturgie" oder "Stundengebet" genannt.

  • Lesehore oder Vigil (kurz vor Tagesanbruch)
  • Laudes
  • Mittagshore
  • Vesper

    Die Tagzeitenliturgie ist ein Ritual, in dem man nichts produziert. Man verliert Zeit, um sie als Geschenk zurückzuerhalten.
    Zu festgesetzten Zeiten unterbricht man den von der Uhr festgelegten Rhythmus, um die Zeit, als Augenblick der Gnade zu erleben, da sie von der ewigen Gegenwart Gottes durchwirkt ist.




  • Die Mönche beim Chorgebet
    Stundengebet
    Die Mönche beten im Chor

    Warum pflegen die Mönche das Chorgebet?

    Wie wir wissen, ist die ganze Kirche zum Stundengebet gerufen, d.h. zum Gebet im Rhythmus der Zeit. Das Spezifische vieler religiöser Gemeinschaften und besonders der Mönche ist, dass dieses Gebet gemeinschaftlich begangen wird.
    An einem Ort, "Chor" genannt (der inner- oder außerhalb der Hauptkirche liegen kann), wird die Gemeinschaft selbst zum Chor, indem sie Psalmen singt, um Gott zu loben und zu danken. Dadurch widmet sie ihrem Schöpfer auch den Rest des Tages, der mit den Mitbrüdern und -schwestern bei der Arbeit und im apostolischen Dienst verbracht wird.
    Das Chorgebet zeigt den doppelten Aspekt des Glaubens an Gott: Beten heißt vertrauen.
    Der Gläubige soll sich dieses Gottvertrauen aneignen, indem er den Chorraum, der auf der Basis des Vertrauens gründet, zu seinem Lebensraum ausweitet.


    Orgel und Musik bei der Liturgie

         Orgel, Musik und Liturgie



    Die Kirche als Bindeglied zwischen Kloster und Gästehaus
    Die Kirche verbindet das Kloster
    mit dem Gästehaus

    Der Chor als offener Raum

    Eine Mönchsgemeinschaft im Benediktinerorden lässt den Zugang zum Chorgebet offen für Gäste, die diese Zeit mit den Mönchen teilen wollen.
    Das Chorgebet ist ein kostbarer Augenblick und eine regenerierende Erfahrung, um die der ganze Tag des Gastes und des Mönches kreist: Stille - Hören des Wort Gottes - persönliche Gespräche - Arbeit.
    Hier kreuzen sich die Erwartungen des einen und des anderen. Hier finden, auf geheimnisvolle Art, die individuellen Leidenschaften und die Spannungen der Welt ihren Frieden. Eine von der Geschichtlichkeit abgesonderte Gotteserfahrung, in der der Vater Jesu Christi uns seine Treue und ewige Liebe in der Gabe des Heiligen Geistes offenbart, ist der Heiligen Schrift gemäß nicht vorstellbar.


    Der Wunsch nach dem Chor

    Die Pflege des Chorgebets durch die Mönchsgemeinschaft ist einer der Gründe, weshalb Gäste und Pilger für eine gewisse Zeit um Aufnahme in einem Kloster oder in einer Einsiedelei bitten.
    In Camaldoli, wie anderswo, bemühen sich die Mönche einem monastischen Weg zu folgen, auf dem jeder den "Frieden des Herzens" sucht, den man als Einheit zwischen sich und Gott, zwischen sich und der Welt, zwischen sich und den anderen verstehen soll.
    Dennoch gründet dieses Vorhaben auf der Gnade des Gebets und niemand sollte sich Illusionen machen bezüglich der Dauer des eigenen Friedens oder des Friedens eines anderen. Ohne Unterbrechung soll jeder diesen Zustand von der Ewigen Liebe erbitten, die sich täglich in den Fluss des Alltags hineingießt.
    Mit dem Chorgebet unterstützt einer den anderen in den sich wandelnden Begebenheiten der Geschichte.




    Das Gebet der Mönche - der Psalmgesang

          Die Mönche beim Psalmgesang


    zur Homepage  Klostergemeinschaft von Camaldoli - Italien © 2002   Impressum  
     Sacro Eremo di Camaldoli 52010 Camaldoli - Arezzo   tel +39 0575 556021   fax +39 0575 556001 eremo@camaldoli.it 
     Monastero di Camaldoli 52010 Camaldoli - Arezzo   tel +39 0575 556012   fax +39 0575 556001 monastero@camaldoli.it 
     Monastero San Gregorio al Celio 00184 Roma - piazza S. Gregorio al Celio 1   tel +39 06 7008227  fax +39 06 7009357 sangregorio@camaldoli.it